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Strahlender Sieger des Rankings ist der 6. Bezirk, wo im Vorjahr alle HundebesitzerInnen persönlich angeschrieben und mit kostenlosen Kotentfernungssets versorgt wurden. Weitere Sets können bei der Bezirksvorstehung gratis abgeholt werden. Dazu wird über Piktogramme auf Gehsteigen und über ein Einwirken auf die Polizei versucht, die Situation zu verbessern. Eine besondere Aktion war ein Wettbewerb gemeinsam mit der graphischen Lehr- und Versuchsanstalt zum Thema Hundekot (die Umsetzung der Siegerprojekte wurde vom Magistrat nicht genehmigt). Bezirksvorsteherin Kaufmann, selbst Hundebesitzerin, spricht auch andere HundehalterInnen persönlich an.
Ganz knapp darauf folgt der 5. Bezirk, der nach eigenen Angaben die höchste Dichte an Hundezonen hat und neben Broschüren und Verbotsschildern auch eine eigene Kampagne gegen den Hundekot auf die Beine gestellt hat. Frau Bezirksvorsteherin Hallal-Wögerer ist selber Hundehalterin und bemüht sich in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, wie "Wiener Wohnen", um Heckenpflanzungen in stark belasteten Gegenden. Für die Zukunft ist eine bezirksübergreifende Zusammenarbeit mit dem 4. Bezirk geplant.
Platz drei nimmt der 9. Bezirk ein, in dem ein eigener Hundeaktionstag mit Beratung und persönlichen Gesprächen stattgefunden hat. Auch darüber hinaus spricht Frau Bezirksvorsteherin Malyar HundehalterInnen persönlich an, schaltet Zeitungsartikel zu diesem Thema und plant für die nähere Zukunft gemeinsam mit der Stadt Wien eine Aktion "Hundeführschein".
Auf dem 4. Platz findet sich die Bezirke 7, 8 und 17, wo ebenfalls alle HundebesitzerInnen persönlich angeschrieben und mit Gratissackerl sowie eigenen Hundefoldern versorgt wurden. Auch hier setzen sich Bezirksvertreter regelmäßig in persönlichen Gesprächen mit HundehalterInnen auseinander. Im 17. Bezirk werden Bilder von besonders verschmutzten Flächen in der Bezirkszeitung veröffentlicht.
Den 5. Platz nimmt der 12. Bezirk ein. Hier wurde ein eigener Hundefolder erstellt, den die GemeinderätInnen dann persönlich beim Gassigehen verteilten. Darüber hinaus werden Privatinitiativen zur Bepflanzung von öffentlichen Grünflächen gefördert und gemeinsam mit der MA 42
besonders kritische Zonen mit unbegehbaren Gewächsen bepflanzt.
Platz 6 belegt der 14. Bezirk, der neben Piktogrammen auf Gehsteigen und Artikeln in der Bezirkszeitung auch regelmäßig den Rindenmulch austauscht und rund um Parks Zäune errichtet.
Als immer noch recht engagiert zeigten sich die Bezirke 2, 4, 13, 18, 19 und 21, in denen Artikel in den Bezirkszeitungen geschalten, an HundehalterInnen geschrieben oder zumindest Pickerl an prominente Stellen geklebt wurden. Der 4. Bezirk plant zusätzlich noch Projekte in Zusammenarbeit mit Schulen und Tierärzten, sowie weitere bewußtseinsbildende Maßnahmen.
Nicht besonders an der Hundekotproblematik interessiert präsentierten sich die Bezirke 1., 3., 11., 15., 16. und 20.
Im 20. Bezirk wird die Straßenreinigung in bestimmten Grätzeln im Rahmen eines Arbeitslosenprojektes intensiviert.
In den Bezirken 10, 22 und 23 beschränkt man sich auf die üblichen Reinigungsaktionen in Zusammenarbeit mit MA 42 (Stadtgartenamt) und MA 48 (Straßenreinigung), sowie dem Errichten von Hundezonen und Sackerlautomaten.
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